Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten im Überblick:

FRAGE 1:

Laut der Ausschreibung geht es um realisierte Projekte, die seit 5 Jahren bestehen. Bezieht sich diese Vorgabe auf die Fläche oder bereits umgesetzte Projekte, die seit 5 Jahren durchgeführt werden? Oder können die bestehenden  Flächen durch eine Aktion im Raum und durch die daraufhin folgenden Pflegemaßnahmen dann umgenutzt und gestaltet werden und somit als Projekt der Gemeinde vorgeschlagen werden ?

ANTWORT:

Die einzureichenden realisierten Konzepte und Projekte sollten schon im Raum sichtbar (und damit anschaulich darstellbar) sein.


FRAGE 2:

im Rahmen eines Forschungsprojektes entsteht eine kompakte Umsetzungsmaßnahme, die anschaulich die Verknüpfung von blauer und grüner Infrastruktur aufzeigt. Es entsteh ein spezieller Ort aber die durch das Projekt neu geschaffene Vegetation ist nicht sehr umfassend und es wird auch kein neuer Grüntyp gezeigt. Da es sich um eine temporäre Maßnahme handelt, die jedoch –  da mobil konzipiert – an einem anderen Ort weitergeführt werden kann, gibt es auch keine “Qualifizierung eines Freiraums”.

Meine Frage an Sie: Ist ein solches Projekt grundsätzlich als Beitrag zur Kategorie gemanagt geeignet?

ANTWORT:

Die einzureichenden realisierten Konzepte und Projekte sollten schon im Raum sichtbar (und damit anschaulich darstellbar) und zumindest einmal umgesetzt sein. Das beinhaltete auch temporäre Maßnahmen.

Die Kategorie GEMANAGT klingt passend. Die Jury kann eine Verschiebung in eine andere Kategorie vornehmen.


FRAGE 3:

Wir planen derzeit ein Modellprojekt welches wunderbar in die Kategorie “Genutzt” passt. Müssen die Projekte bereits realisiert sein oder gibt es die Möglichkeit auch Projekte im Planungsprozess einzureichen?

ANTWORT:

Die einzureichenden realisierten Konzepte und Projekte sollten schon im Raum sichtbar (und damit anschaulich darstellbar) sein.


FRAGE 4:

Der Fließtext sagt aus, dass auch Konzepte ausgezeichnet werden – also auch Konzepte, die zukünftig erst umgesetzt werden sollen?

ANTWORT:

Die einzureichenden realisierten Konzepte und Projekte sollten schon im Raum sichtbar (und damit anschaulich darstellbar) sein und umgesetzt sein.


FRAGE 5:

Können mehrere Projekte eingereicht werden?

ANTWORT:

Ein Projekt kann nur einmal eingereicht werden. Die Anzahl der Einreichungen pro Teilnehmer ist aber nicht begrenzt.


FRAGE 6:

In den Ausfüllhilfen findet sich die Formulierung “xx Zeichen Text sind möglich”. Bezieht sich dies auf die Zeichenzahl mit oder ohne Leerzeichen?

ANTWORT:

Beim Zählen der Textzeichen werden Leerzeichen mitgezählt.  Sollte man dicht an die Maximalvorgabe heranreichen, sollte unbedingt das Ergebnis im Projektsteckbrief überprüft werden. Es lassen sich deutlich weniger Zeichen im Layout unterbringen, wenn viele Absätze (z.B. Aufzählungen mit Spiegelstrichen) im Text eingefügt sind.


FRAGE 7:

Im Rahmen unserer Biodversitätsstrategie fördern wir die Pflege von auf privaten Flächen gelegenen Biotopen. Ist die Biodiversitätsstrategie als solche oder ist die Förderung der Pflege von auf privaten Flächen gelegenen Biotopen teilnahmefähig?

ANTWORT:

Beim Bundespreis Stadtgrün werden konkrete Projekte prämiert, keine Programme oder Strategien. Es sollte daher ein umgesetztes Projekt eingereicht werden, das die unterschiedlichen Facetten aufzeigt. Gute Beispiele hierfür sind Projekte, die die Biodiversitätsentwicklung befördern, wie auch für die Nutzung für Menschen möglich machen. Es ist möglich Projekte auf privaten Flächen einzureichen, sie sollten aber für möglichst viele andere zugänglich und nutzbar sein


FRAGE 8:

Unter den Infos zum Wettbewerb, Punkt “Wer kann teilnehmen?”, steht der Passus “Teilnahmeberechtigt sind Bewerbergemeinschaften, zu denen immer mindestens eine, für das öffentliche Grün zuständige, Institution einer Kommune gehören muss. […] Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürger, Initiativen oder Vereine können sich in Kooperation mit ihren Kommunen beteiligen.”

Heißt das, dass sich nur Gemeinschaften/Kooperationen bewerben können? Oder kann sich auch eine Kommune alleine für für den Bundespreis Stadtgrün bewerben?

ANTWORT:

Sie haben als Gemeinde die Möglichkeit Projekte eigenständig und ohne Kooperationspartner*innen einzureichen.

Die Teilnahmevoraussetzungen besagen, dass Projekte gemeinsam mit der federführenden Gemeinde eingereicht werden müssen. Somit müssen Planungsbüros oder andere Akteure dies als Bewerbergemeinschaft tun. Bei Städten und Gemeinden erübrigt sich dieser Punkt.


FRAGE 9:

Wenn mehrere Gemeinden oder Projektpartner gleichberechtigt am Projekt mitgewirkt haben, muss trotzdem eine Gemeinde als “federführend” angegeben werden? Und was bedeutet “Die Federführung der Einreichung übernimmt die einreichende Institution oder Behörde der Kommune” (unter Pkt. 7 der Teilnahmebedingungen)? Was folgt daraus?

ANTWORT:

Ja, es muss auch bei gleichberechtigten Partnern eine Gemeinde die Federführung übernehmen. Diese federführende Gemeinde muss die im Schritt 1 der Einreichung genannte “Einreichende Gemeinde” bzw. unter 11 “Einreichende Person/ Institution” sein und die dort aufgeführten Erklärungen verantworten (insbesondere zu Nutzungsrechten, Datenschutz, Garantie und Freistellung, siehe Teilnahmebedingungen Pkt. 15-18.).

Die federführende einreichende Gemeinde ist außerdem diejenige, die im Falle, dass das eingereichte Projekt ausgezeichnet wird, das Preisgeld erhält, siehe Pkt. 10 der Teilnahmebedingungen. (Natürlich steht es Projektparten frei, Vereinbarungen zu treffen, z.B. über die gemeinsame Verwendung oder die Aufteilung eines Preisgeldes.)

Die in Schritt 1 der Einreichung anzuführende “Ansprechperson” übernimmt die Abwicklung der Einreichung und muss sich mit dem eingereichten Projekt auskennen. Diese kann, muss aber nicht, mit der einreichenden Person übereinstimmen. (z.B.: Einreichende Gemeinde/ Einreichende Person: Stadt XY / Baudezernentin Frau Blau, Ansprechpartner: Sachbearbeiter Herr Grün. Oder freischaffender Landschaftsplaner Herr Rot).