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Bundespreis Stadtgrün 2024

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Wettbew.-Kategorie: Bauliche Maßnahme

Spielflächen- und Bewegungsprogramm

Spielflächen- und Bewegungsprogramm

Innenstadt, Stadt Dorsten, Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Im Zuge des Projekts sind sieben Aktivpunkte entstanden, die über das Dorstener Innenstadtgebiet verteilt und durch Fitnessrouten (sogenannte Dorstener Runden) miteinander verbunden sind. Somit ist eine vielseitige und gut vernetzte Bewegungslandschaft entstanden. Das Projekt wurde im Rahmen der integrierten Gesamtmaßnahme „Wir machen MITte“ mit finanzieller Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie Städtebaufördermitteln von Bund und Land NRW umgesetzt. Ziel ist es die Wohn- und Lebensverhältnisse zu verbessern, die soziale Teilhabe zu unterstützen, Bewegungsanreize zu schaffen sowie die Gesundheit zu fördern. Die Aktivpunkte bieten allen Altersgruppen die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Geräten (z.B. Oberkörper- oder Beintrainer, Gleichgewichtsgeräte) sowie Spiel- und Bewegungsangeboten ganzkörperlich zu betätigen. Alle Aktivpunkte sind niedrigschwellig und jederzeit öffentlich zugänglich, sodass auch benachteiligte gesellschaftliche Gruppen von den nicht vereinsgebundenen und kostenlosen Angeboten profitieren. Ein Aktivpunkt spricht als Parcoursanlage vorwiegend Jugendliche an, ein Weiterer ist ein neu entstandener Kunstrasen-Bolzplatz an einer Grundschule. Wo zuvor ein Parkplatz war, können sich nun im Vormittagsbereich die Grundschulkinder austoben, nachmittags ist der Platz ein vielgenutztes Angebot für das Quartier und darüber hinaus geworden. Einen besonderen Aktivpunkt stellt der "Gesundheitspark" am Krankenhaus dar. Dort gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder und Erwachsene, die nicht nur dem Krankenhaus zur Verfügung stehen, sondern öffentlich zugänglich sind und den Standort in das Quartier integrieren. Besonderheit ist der spezielle Rollstuhl- und Rollatorparcours, wo geheingeschränkte Personen ihre Fortbewegungshilfen auf unterschiedlichen Untergründen testen und den Umgang damit erlernen können. Zudem sind in diesem Bereich zwei Fitnessgeräte installiert, die für Menschen im Rollstuhl konzipiert wurden.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Bildungs- und Sportcampus Kreuztal

Preis in der Kategorie Bauliche Maßnahme

Stadt Kreuztal, Stadt Kreuztal, Nordrhein-Westfalen

Bundespreis Stadtgrün/Lilli Thalgott

Beschreibung

Einreichende Gemeinde: Stadt Kreuztal
Einwohnerzahl: 31.197
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Eine Ideenwerkstatt war Ausgangspunkt für die Zusammenlegung der Außenanlagen dreier Schulen zu einem gemeinsamen Bildungs- und Sportcampus im Norden der Kreuztaler Innenstadt. Der ehemalige Durchgangsraum ist heute zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität und vielfältigen Sportangeboten geworden. Dazu gehören die ausgebaute Skateanlage, ein neues Calisthenics-Gerüst und ein Spielhügel. Das Herzstück der Anlage ist die Arena, eine freie Wiese mit Bachlauf und Sitzstufen.

Das ehemals als Durchgangsbereich wahrgenommene Areal zwischen den Schulhöfen wurde zu einer für alle Menschen offenen, lebendigen Mitte umgestaltet. Schüler und Schülerinnen sowie Vereine können den Ort für ihre Bewegungsbedürfnisse nutzen oder sich auf den Sitzstufen im Schatten der Bäume entspannen.

Darüber hinaus stellt der Bildungs- und Sportcampus einen wichtigen Baustein in der Freiflächenversorgung des Kreuztaler Nordens dar und ist für die Freizeitgestaltung der Bewohnerinnen und Bewohner ein wichtiger Bestandteil.

Jurybewertung

Das Projekt stellt ein gelungenes Beispiel eines gestalterischen sowie ökologischen Umbaus eines Bildungs- und Sportcampus in einen multitalentierten Freiraum mit vielfältigen Bewegungsangeboten dar. An Stelle eines weitgehend versiegelten, kaum anregenden und ineffizient genutzten Schulcampus, ist ein attraktiver, einladender Bildungs-, Bewegungs-, Naherholungs- und Begegnungsraum entstanden. Neue Wegeführungen, ergänzende Sportflächen und vielfältige Bepflanzungen schaffen eine angenehme Atmosphäre. Das Gelände bildet gleichzeitig eine grüne Verbindung zwischen Innenstadt und angrenzenden Wohnsiedlungen. Kinder und Jugendliche aus dem Quartier erhalten durch die Öffnung des Schulgeländes neue Spiel und Bewegungsräume.

Die Möglichkeiten für Skaten, Ballspiele, Fitness, Joggen, Rad- und Rollsport, Gymnastik, Entspannungsformen und Bewegungsspiele bedeuten sowohl für den Schul- und Vereinssport als auch für den informellen Sport der Bevölkerung eine wirkungsvolle Bereicherung. Insofern ist das Projekt für eine vielseitige gemeinwohlorientierte Bewegungsförderung vorbildlich. Bewegung, Bildung, Leben werden hier als inklusives und nicht separiertes, funktionales Thema räumlich gedacht.

Die Jury sieht in der Konzeptidee, den Bildungs- und Schulcampus öffentlich zugänglich und als attraktiven, ökologisch hochwertigen, multicodierten Bewegungsraum für Schülerschaft und Quartiersbevölkerung zu gestalten, den zentralen Wert dieses Projektes.

 

 

 

Fotos: Bundespreis Stadtgrün/Hergen Schimpf

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Multifunktionale Bewegungsfläche für niederschwelliges Bewegungsangebot

Multifunktionale Bewegungsfläche für niederschwelliges Bewegungsangebot

Campus der Goethe-Universität, Riedberg, Frankfurt am Main , Hessen

Beschreibung

Das Projekt in Kooperation mit dem Hoschulsport der Goethe-Universität entstand aus dem RESTART-Programm in 2023. Es wurde die Anschaffung einer Sportbox gefördert und diese auf dem Campus der Universität in Riedberg frei zugänglich platziert. Eine Sportbox ist ein solarbetriebener Container, der anhand einer kostenlosen App gebucht und geöffnet werden kann. Im inneren befinden sich verschiedenste Sportutensilien. Die Sportbox wurde vor allem für den Standort beantragt, weil die Universität zusätzlich zu dieser auf der Freifläche eine Bewegungs- und Verweilfläche mit Umsetzungsbeginn 2024 plant. Hierbei soll ein Multifunktionsplatz, mehrere Lerninseln mit Stromanschluss und WLAN sowie einladende Verweilgelegenheiten geschaffen werden. Das Projekt ist gerade in einer Metropolregion wie Frankfurt am Main relevant, weil durch die zunehmende Verdichtung sowie die Herausforderungen für herkömmliche Grünflächen wie Parks immer weniger Flächen zum freien Sporttreiben zur Verfügung stehen. Das Besondere an der Etablierung der Sportbox ist darüber hinaus auch, dass eine Bespielung der Box mit Bewegungsangeboten durch Hochschulsport und einen Partnerverein geplant sind. Hier sollen zu koordinierten Zeiten in Angeboten die Inhalte der Box und Anwendungsinspirationen vermittelt werden. Die Fläche sowie die Angebote stehen allen Interessierten offen, natürlich besteht durch den Standort jedoch ein Fokus auf Studierende und Mitarbeitende auf dem Campus. Der Campus ist gut ans Zentrum angebunden und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Begegnungspark an der Kultur- und Sporthalle in Süßen

Begegnungspark an der Kultur- und Sporthalle in Süßen

Auf dem Areal der Kammgarnspinnerei, Stadt Süßen, Baden-Württemberg

Beschreibung

Auf dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei, an einer Achse zwischen Innenstadt, Schulzentrum und südlich liegenden Wohngebieten, bot sich die Gelegenheit, ein neues Zentrum für Kultur und Sport zu errichten. Damit sollten sowohl der Naherholungswert und das Ortsbild, als auch die soziale Interaktion positiv beeinflusst werden. Es wurde eine Kultur- und Sporthalle mit einem abwechslungsreichen Begegnungs- und Bewegungsangebot im Außenbereich errichtet. Gleichzeitig wurde die Chance genutzt, das Gelände und die angrenzenden Fließgewässer ökologisch aufzuwerten. Unter Einbeziehung der Bevölkerung wurden Bereiche mit Bewegungselementen ausgestattet, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppen zugeschnitten sind. Im Jugendbereich wurden Trampoline, Basketballkorb und Wellenliegen sowie eine "Seilbahn" und ein Ballspielfeld aufgebaut, die regelmäßig frequentiert werden. Abwechslungsreiche Senioren-Bewegungselemente bieten Raum für Fitness und sozialen Austausch. Die Uferverbauungen von Fils und Mühlkanal wurden entfernt und die Böschungen abgeflacht. Damit wird einerseits die Wasserdynamik verbessert, andererseits entstanden Lebensräume für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsraum für die Bevölkerung. An der Fils wurden Sitzstufen in die Böschung integriert und ein Zugang zum Wasser geschaffen. Ein überregionaler Radweg verbindet das Gelände mit der Umgebung. Ein vom Wasser aus dem Mühlkanal durchflossener Spielteich mit Seilfloß und Sandstrand bietet die Möglichkeit, motorische Fähigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig Gewässer als Lebensraum zu erfahren. Im Uferbereich hat sich inzwischen eine artenreiche Vegetation entwickelt. Wellenliegen laden hier zum Verweilen ein. Um die Halle herum verläuft eine Finnenbahn aus naturbelassenen Hackschnitzeln. Zahlreiche Laubbäume und Blühstreifen werten das Gelände optisch und ökologisch auf. Aus einer versiegelten Industriebrache hat sich ein lebendiger Ort der Begegnung und Bewegung entwickelt.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Reuterpark – Ein Platz für Alle

Reuterpark – Ein Platz für Alle

Ortsteil Kessenich , Bundesstadt Bonn, Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Der Reuterpark ist ein innerstädtischer Ort und Treffpunkt für Alle: Menschen unterschiedlicher Generationen mit und ohne Behinderungen bietet er Freiraum mit verschiedenen Spiel-, Sport- und Erholungsangeboten und jeder ist herzlich willkommen. Er ist ein Ort der Begegnung und des sozialen Miteinanders. Als erste inklusiv gestaltete Parkanlage in Bonn gilt der Reuterpark daher als Zukunftsprojekt, welches einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur inklusiven Sportstadt leistet. Der Reuterpark ist damit ein Schlüsselprojekt in der Entwicklung von Bewegungs- und Begegnungslandschaften im öffentlichen Raum. Ein Meilenstein für den Zusammenhalt der Bonner Stadtgesellschaft und eine lebendige grüne Oase in zentraler Lage. Neue Grünflächen statt ehemaligen Tennenplatz: Statt des ehemaligen Tennenplatz, der zuvor auf dem Gelände war, ist der Park nun deutlich grüner. Nun ist er mit vielen Neuheiten ausgestattet, die zum Sport, Spielen und Verweilen einladen. Der Reuterpark bietet mit seinem gut durchdachten inklusiven Konzept ein breitgefächertes Angebot an barrierefreien Sport- und Freizeitangeboten. Die Besonderheiten des Reuterparks sind die barrierefreie, auch für Rollstuhl-Sportler*innen geeignete Skate- und Pumptrackanlage sowie inklusive Spiel- und Klettergeräte für Kinder. Zudem gibt es einen Platz für Boule, eine Hundewiese, Liegewiesen und viele Sitzgelegenheiten. Das gesamte organisch geformte Wegesystem des Parks ist asphaltiert und barrierefrei nutzbar, so dass Menschen, die auf Rollstühle oder Rollatoren angewiesen sind, den gesamten Park selbständig erkunden können. Das im Park liegende Haus der Jugend sowie die nahgelegene Gesamtschule „Bonns Fünfte“ können den Park für ihre Aktivitäten nutzen.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Mountainbiketrails im Tannenwäldchen

Anerkennung in der Kategorie Bauliche Maßnahme

Erfurt, Löbervorstadt, Erfurt, Thüringen

Fotos: Bundespreis Stadtgrün/Hergen Schimpf

Beschreibung

Einreichende Gemeinde: Erfurt                                                                                       

Einwohnerzahl: 216.267

Bundesland: Thüringen

Im Zuge der Covid-19-Pandemie entstanden ungeplante Mountainbiketrails im Erfurter Stadtwald, die durch Jugendliche angelegt wurden. Daraus resultierende Nutzungskonflikte und Störungen der empfindlichen Biotope im Wald bedurften einer Alternativlösung. In einem kooperativen Verfahren mit den Jugendlichen vor Ort wurde ein Tannenwäldchen als geeignete Alternativfläche identifiziert. Dort richteten die Jugendlichen in Eigeninitiative Mountainbiketrails her, die die Durchführung des Radsports ortsnah für verschiedene Gruppen und Nutzende ermöglichen.

Jurybewertung

Das Projekt stellt auf vorbildhafte Weise heraus, wie Lösungen für konflikthafte Raumnutzungen durch einen ko-produktiven Prozess im Einklang mit der Natur und den Nutzenden ausgehandelt und verstetigt werden können. Insbesondere zu betonen ist die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten und das Interesse an Konsenslösungen sowie das Vertrauen, welches den Jugendlichen seitens der Stadt entgegengebracht wurde.

Insgesamt zeichnet sich das Projekt zur Förderung des Radsportes durch eine hohe Qualität des Planungs- und Umsetzungsprozesses und die engagierte, selbstverwaltete Organisation der jungen Mountainbiker aus. Umweltbildung erfolgt hier ohne erhobenen Zeigefinger oder Verbote, sondern setzt auf Nutzungslenkung und das gesellschaftliche Engagement der Jugendlichen. Das Projekt stellt somit eine vorbildliche Praxis gesellschaftlicher und demokratischer Teilhabe dar.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Fitness Circle

Fitness Circle

Park an der Teckhalle, Stadt Owen, Baden-Württemberg

Beschreibung

Anstoß für das Projekt des Fitness Circle war die Erfassung und Bewertung der städtischen Spiel- und Freizeitanlagen für Kinder und Jugendliche. Schon zuvor wurde der Wunsch von BürgerInnen nach Sport- und Freizeitangeboten außerhalb des Sportvereins immer lauter. Mit der Absicht neue Begegnungsräume und soziale Teilhabe zu ermöglichen, setzte sich die Verwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat zum Ziel, ein breites Angebot für alle Generationen im Park an der Owener Sporthalle, der Teckhalle, zu Schaffen. Wichtig war von Beginn an die Einbindung der zukünftigen Nutzer. Nach der Bürgerwerkstatt kristallisierte sich die Idee des Fitness Circles heraus und die Begeisterung zog ein enormes Engagement der Bürgerschaft, Vereine und Gewerbetreibenden mit sich. Über mehrere Jahre wurden bei verschiedenen Aktionen Spenden generiert. Das gemeinsame Ziel des Fitness Circles vernetzte und ermöglichte die Zusammenarbeit von Gewerbetreibenden und Vereinen, die bei beim Spendenlauf „Owen läuft“ und beim begleitenden Kuchenverkauf „Owen kirscht“ zum Teil erstmalig vereinsübergreifend zusammenarbeiteten. Die lokale Verankerung spiegelt sich auch in der Auswahl der Sportgeräte wieder. Durch frühzeitige Einbindung örtlicher Experten konnten die gewählten Fitness-Geräte direkt auf die Bedürfnisse der BürgerInnen zugeschnitten werden. Der Fitness Circle wird am Park an der Teckhalle ganztags frei für alle begehbar sein, die Wege sind barrierefrei angelegt. Sitzbänke laden zum Ausruhen und als Treffpunkt ein.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Grünverbindung Weststadt – Bewegung im Quartier

Grünverbindung Weststadt – Bewegung im Quartier

Bezirk Mitte / Weststadt, Stadt Hamm, Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Mit Beschluss Nr. 0529_16 hat der Rat der Stadt Hamm das integrierte Handlungskonzept „Heimat bleiben – Heimat werden“ sowie die „städtebauliche Rahmenplanung Hamm Weststadt 2030“ als dessen integralen Bestandteil beschlossen und die Verwaltung mit der Umsetzung des Handlungskonzeptes beauftragt. Das Büro Förder Landschaftsarchitekten aus Essen wurde im Anschluss mit der Erstellung eines Rahmenkonzepts für die Grünverbindung Weststadt als integralen Bestandteil der o. g. Rahmenplanung beauftragt. Nach einem Auswahlverfahren erfolgt die weitere Ausarbeitung durch das Ingenieurbüro DTP aus Essen. In das Rahmenkonzept als auch den vorliegenden Entwurf sind viele Anregungen aus den zuvor im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes durchgeführten Bürgerbeteiligungen eingeflossen. Dazu zählt insbesondere das auf Landesebene geförderte Modellprojekt „Quartier in Bewegung“ mit Veranstaltungen (Stadtteilbegehungen, Kinderbeteiligungen), Einbindung von Sportvereinen und Bewohnerbefragungen an unterschiedlichen Standorten im Quartier. Schwerpunktziele sind die Gesundheitsförderung durch Bewegung und Sport sowie die ökologische und gestalterische Aufwertung des Grünzugs als wichtiger, frei zugänglicher sozialer Begegnungs- und Naherholungsraum der Weststadt gewesen. Somit lag der Fokus des Projekts auf der Integration neuer bewegungsfördernder Elemente und Schaffung ökologisch wertvoller Rückzugsräume sowie der Neugestaltung bereits vorhandener Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsräume unter Einbeziehung aller Generationen. Dass insbesondere Letzteres gelungen ist, ist sicher als größter Erfolg des Projekts zu werten.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

SupaGolf – Spielspaß für jedermann

SupaGolf – Spielspaß für jedermann

im Kurpark, Stadt Bad Düben, Sachsen

Beschreibung

SupaGolf- Spielspaß für jedermann im Kurpark — SupaGolf basiert auf dem traditionellen Golfsport und ist ein einzigartiges Erlebnis voller Spaß und Spannung. Es gilt, mit möglichst wenig Schlägen den Ball ins richtige Loch zu bringen. Die wunderbar bunten SupaGolf-Bälle sind größer als herkömmliche Golfbälle und bestehen aus kunststoffüberzogenem Schaumstoff. Unsere Anlage bietet 9 Bahnen mit Längen zwischen 10 und 75 Metern eingebettet in den historischen Kurpark. Nach kurzer Einweisung in der Verleihstation kann ohne Vorkenntnisse losgespielt werden, schon von Kindern ab 5 Jahren an. Dies macht SupaGolf zum idealen Freizeitspaß für die ganze Familie, für Schulklassen, Kindergruppen, Vereine … eben für jedermann. — Am 26. Mai 2018 hat die Stadt diese Freizeitanlage im Kurpark eröffnet. Es gab viel Spaß zur Eröffnungs-Spielrunde gemeinsam mit Kindern unserer Schulen, Stadträten, Landrat, Vertretern von Vereinen, Touristikern, Kurdirektor und Bürgermeisterin. Jede Saisoneröffnung findet mit Gästen statt, z. B. mit Mitarbeitern umliegender Touristinformationen, Bürgermeistern des Städtebundes, Sportlern aus Vereinen, Schulklassen oder Vertreter von Initiativen. Das schafft örtliche Akzeptanz und Zuspruch. Die Spielerzahlen wurde über die Jahre um ca. 80% gesteigert, die Einnahmen um ca. 70%. Mit SupaGolf wurde ein besonderes, in Deutschland einzigartiges Aktivangebot für die Gäste und Bürger der Stadt geschaffen, welches mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und als ein Highlight unter den Aktivangeboten gilt. Es ergänzt die touristischen und kulturellen Angebote der Stadt ideal und bringt Bewegung und Abwechslung in den Kurpark. Damit haben auch zuschauende Kurgäste viel Freude. Der Kurpark erfährt durch diese Nutzung und damit verbundene Pflege besondere Aufwertung. In Abstimmung ist die Nutzung der Anlage durch Patienten des anliegenden MediClin Reha-Zentrums.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

Familienpark Allee Süd

Familienpark Allee Süd

Windecken, Nidderau, Hessen

Beschreibung

Die ersten planerischen Überlegungen zu einem flankierenden Grünachsen Freiraumsystem zur Steigerung der Lebensqualität, sowohl des neu entstehenden Wohngebiets Allee Süd IV als auch den sich in Nachbarschaft befindlichen Wohngebieten Allee Süd I, II und III gab es bereits Ende 2014. Mit der Fertigstellung aller Erschließungsanlagen und der konkreten Planung der Lärmschutzwand wurde das Architekturbüro für Garten- und Landschaftsplanung Kirschenlohr Mitte 2015 mit einer Entwurfsplanung für das ca. 35.000 qm große Areal beauftragt und Anfang 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel des Projektes war es von Beginn an, einen multifunktionalen Grüngürtel zwischen Wohngebieten und neu errichteter Lärmschutzwand der Umgehungsstraße zu schaffen, der im Sinne notwendiger Klimaanpassungsmaßnahmen einen Frischluftgürtel für die angrenzenden Wohnquartiere bietet und dabei gleichzeitig den multifunktionalen Ansatz eines integrativen Freiraumsystems für Sport, Spiel und Begegnung verfolgt. Integrativ in der Weise, dass dieser Park sowohl Kinder, von Kleinkind bis Teenager, als auch Erwachsene/Senioren sowie Menschen mit mobiler Einschränkung wie beispielsweise Rollstuhlfahrer/innen anspricht. Multifunktional dadurch, dass neben der generellen Begegnung und dem Aufenthalt im Grünen, durch unterschiedliche Kinderspielbereiche an mehreren Stellen, diverse Fitness-/Seniorensportgeräte an verschiedenen Punkten auch für weitere sportliche Aktivitäten ein Bolzplatz, ein Basketballfeld, ein Federballfeld, eine Boule(Bocca)-Anlage und eine Tischtennisplatte zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wurde dem kulturhistorischen Erbe dieser Region durch die Kennzeichnung der Fundstelle archäologischer Artefakte mittels einer Informationstafel Rechnung getragen. Der Familienpark ist jederzeit öffentlich durch insgesamt fünf Zugänge zu erreichen. Davon vier aus den angrenzenden Wohnquartieren und ein Zugang aus dem Bereich der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen und zugehörigen Feldwegen.

Steckbrief der Einreichung (PDF)

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